Die Weiterentwicklung des Hybridantriebes

ElektroautoDie Weiterentwicklung von neuen Technologien zur Kraftstoffeinsparung im Automobil-Bereich, vor allem zum Thema Hybridantrieb, ist gerade im Hinblick auf die Problematik der Klimaerwärmung ein häufiges Thema in der Presse. Damit verbunden ist auch das Bestreben, die durch die Verbrennung von fossilen Brenn-stoffen entstehenden Treibhausgase, wie z.B. Kohlendioxid, deutlich zu verringern und die Nutzung von Kraftfahrzeugen umweltfreundlicher zu gestalten.

Eines der ersten Hybridfahrzeuge war ein Porsche

Beim Thema Hybridantrieb ist es eine wenig bekannte Tatsache, dass dies keine Erfindung des letzten Jahrzehntes ist, sondern dass es den Hybridantrieb fast schon seit den Kindertagen des Automobils gibt. Der junge Ferdinand Porsche konstruierte gemeinsam mit dem Wiener Fahrzeugbauer Ludwig Lohner ein Fahrzeug, bei dem ein Generator an einen Benzinmotor gekoppelt wurde, den sogenannten Lohner-Porsche. Dieser wurde auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 der Öffentlichkeit vorgestellt – im weitesten Sinne also eines der ersten Hybridfahrzeuge. Mittlerweile forschen so gut wie alle Automobilhersteller auf dem Gebiet des Hybridantriebes, da diese Technologie nicht nur für Kleinwagen oder Fahrzeuge im mittleren Segment geeignet ist. Auch bei größeren Fahrzeugen kann ein Hybridantrieb dazu beitragen, die Abgasgrenzwerte einzuhalten oder aber den Kraftstoffverbrauch und die Lärmemissonen zu senken. Der große Vorteil des Hybridantriebes kann vor allem dann ausgespielt werden, wenn im häufigen Wechsel beschleunigt und abgebremst wird – also im Stadtverkehr und auf Strecken, auf denen es häufig zu Staus kommt. Laut Toyota kann ein Hybridmotor im Stadtverkehr durch die häufigen Tempowechsel eine Verbrauchseinsparung von bis zu 40% ermöglichen.

Hybridantrieb – ein Beitrag zum Klimaschutz

Neben den Bemühungen der Automobilhersteller, ihre Fahrzeugmodelle umweltfreundlicher und somit attraktiver für den umweltbewussten Käufer zu gestalten, versuchen auch die Regierungen, einen Anreiz für umweltfreundliche und ressourcenschonende Fahrzeuge zu schaffen. Meistens sind diese emissionsarmen Fahrzeuge steuerbegünstigt um den höheren Anschaffungspreis zumindest ein wenig auszugleichen. Allerdings muss man sich bewusstmachen, dass allein der Einsatz von Hybridfahrzeugen die Energieprobleme der Zukunft nicht lösen wird. Der Hybridantrieb bietet keinen ausschließlichen Ersatz für Antriebsarten auf Basis von fossilen Brennstoffen, aber er kann auf jeden Fall einen guten Beitrag zur Reduzierung von Emissionen leisten, vor allem dann, wenn das Hybridfahrzeug überwiegend im Stadtverkehr oder auf staugefährdeten Strecken eingesetzt wird. So sind zum Beispiel in den Vereinigten Staaten und Japan Hybridfahrzeuge heute schon sehr beliebt und gehören fest zum Straßenbild. Und die Automobilhersteller werden auch in den nächsten Jahren mit zahlreichen Fortschritten und Neuerungen aufwarten und so für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von emissionsarmen Antriebsarten sorgen.

Alte Porsche-Technik als ökologischer Trend

Alles in Allem ist der Hybridantrieb also insbesondere im Stadtverkehr eine gute und sinnvolle Möglichkeit, Emissionen zu verringern und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus spielt natürlich auch die im Stop-and-go-Verkehr mögliche Kraftstoffeinsparung von bis zu 40% bei den heute stetig steigenden Treibstoffkosten eine nicht unwesentliche Rolle in der Entscheidung für oder gegen ein Hybridfahrzeug. Und mit Sicherheit liegt man mit einem Hybridfahrzeug im ökologischen Trend der Zeit, denn eins ist klar: Hybridtechnik ist zwar eine der ältesten, zugleich jedoch aber auch eine der zukunftsträchtigsten und ökologischsten Antriebsarten im Kraftfahrzeugbereich.

Foto: Luftbildfotograf – Fotolia

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